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6 Vorurteile über den Golfsport

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Jeder Golfer bekommt regelmäßig Aussagen wie „Aber Golf ist doch nur für alte Leute!“, „Ist das nicht langweilig?“ oder „Ich mach lieber richtigen Sport.“ zu hören. Der Golfsport ist mit vielen Vorurteilen verbunden, aber was ist da wirklich dran?

 
 
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Golf ist kein Sport

 

Die meisten Leute definieren Sport im Allgemeinen über körperliche Anstrengung. In dieser Kategorie schneidet Golf bei einigen Leuten nicht ganz so gut ab, da der Golfsport nicht gerade bekannt dafür ist, einen körperlich ins Schwitzen zu bringen. Gemütliches Spazieren und hin und wieder eine kleine Kugel Richtung Fahne zu schlafen und nebenbei nette Gespräche zu führen klingt nicht zugegebenermaßen nicht nach Hochleistungssport. Doch anstrengend ist Golf definitiv! Auf einer 18-Loch Runde werden laut Studie (Neil Wolkodoff. Rose Center for Health and Sports Sciences, Denver) durchschnittlich 1.400 Kalorien verbraucht. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass man auf einer durchschnittlichen Golfrunde acht bis zehn Kilometer zurücklegt. Dazu kommt körperliche Arbeit beim Golfschlag selbst, sowie starke mentale Anstrengung.

 
 

Kritiker haben Recht, wenn sie sagen, dass Golf keine starke Erschöpfung auslöst, jedoch fordert Golf hohe Konzentration, Koordination, Kraft und Ausdauer.

 

Golf ist also definitiv Sport!

 

Golf ist für alte Leute

 

Diese Aussage ist sicher nicht falsch. Der Altersdurchschnitt liegt in Österreich sicher bei über 50 Jahren. Deshalb ist der Nachwuchs ein sehr großes Thema und wird auch stark gefördert. Grund für den hohen Altersdurchschnitt im Golfsport ist unter anderem das sehr niedrige Risiko für Verletzungen und die Tatsache, dass man Golf bis ins hohe Alter spielen kann, was bei vielen anderen Sportarten nicht möglich ist.

 

Dass Golf nur für ältere Herrschaften ist, ist jedoch keinesfalls richtig. Für Kinder und Jugendliche ist es sogar sehr wichtig in jungen Jahren Koordination und Konzentration zu erlernen. Zusätzlich verbringen sie viel Zeit an der frischen Luft und können soziale Kontakte knüpfen.

 

Golf ist für Reiche

 

Hohe Mitgliedschaftsbeiträge, teure Autos vor dem Clubhaus, das weit bekannte Erscheinungsbild mit eingestricktem Polo und hochgestelltem Kragen. Das typische Bild, das viele Leute von Golfspielern haben.

 
 

Keine Frage, nicht jeder in der Gesellschaft kann es sich leisten Golf zu spielen. Es gibt jedoch ein großes Angebot an kostengünstigen Möglichkeiten. Platzreifekurse kann man mittlerweile relativ günstig belegen, die Golfausrüstung kann gebraucht oder sogar neu zu niedrigen dreistelligen Beträgen angeschafft werden. Verschiedene Mitgliedschafts-modelle werden unterschiedlichen Lebenssituationen gerecht und Fernmitgliedschaften beginnen in Österreich schon bei 99€ pro Jahr. Dazu kommen zwar noch Greenfee-Gebühren, jedoch lassen sich diese auch günstig erwerben.

 
 

Wenn man diese Beträge für ein Jahr berechnet, lässt sich schnell erkennen, dass wir für manche andere Hobbies und Konsumgüter gleich viel oder sogar weit mehr ausgeben.

 

Golf ist langweilig

 

Wer Adrenalinkicks und pausenlose Aufregung sucht, dem sei vom Golfen abgeraten. In dieser Hinsicht kann der Golfsport mit Sportarten wie Fallschirmspringen oder Bungee-Jumping nämlich nicht mithalten. Beim Golfspielen geht es in erster Linie um sich selbst und den Platz. Besonders actionreich ist das Ganze grundsätzlich nicht, aber definitiv nicht langweilig. Jedes Loch, jeder Schlag, jede Situation und jeder Spielgegner ist anders. Beim Golfspielen kämpft man stundenlang mit seinen Nerven und spielt hauptsächlich gegen sich selbst. Wie aufregend das sein kann, verstehen die meisten aber erst, wenn sie es selbst einmal ausprobiert haben.

 
 

Golf ist gut zum Netzwerken

 

Immer wieder hört man, dass viele Geschäfte auf dem Golfplatz eingefädelt werden. Das liegt vor allem daran, dass man sich während einer Golfrunde gut unterhalten kann. Man verbringt mehrere Stunden zusammen, lernt sich kennen und tauscht sich aus. Dass dabei auch viele Geschäfte gemacht werden, ist allerdings selten der Fall. Die Grundlage für Geschäfte kann aber definitiv gelegt werden. Und Kontakte knüpft man ganz bestimmt auch einige. In erster Linie ist der Golfsport aber eine Freizeitbeschäftigung, die von den meisten Spielern auch in diesem Sinne praktiziert wird.

 

Golf ist schlecht für die Umwelt

 

Dass Golfplätze nicht gerade umweltfreundlich sind, stimmt in einem gewissen Ausmaß. Durch den hohen Wasserverbrauch für die Bewässerung der Anlage und den Einsatz von schädlichen Pestiziden ist der Erhalt eines Golfplatzes nicht besonders gut für die Umwelt. Außerdem werden für den Bau eines Golfplatzes plus Clubhaus und Parkplätzen einige Hektar an Land benötigt. Was oft nicht bedacht wird ist jedoch, dass Tiere von den großen Grünflachen profitieren und sich auch dort ansiedeln. Vor allem in stadtnahen Gebieten ist ein Golfplatz also förderlich für die Tierwelt.

 

Fazit

 

Viele der typischen Vorurteile dem Golfsport gegenüber stimmen also nicht (mehr) oder werden oft sehr übertrieben dargestellt. Um wissen zu können, ob Golf ein guter Sport für einen selbst ist, sollte man ihn auf jeden Fall selbst ausprobieren.


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